Moderatorenkoffer selbst zusammenstellen – Tipps & Infos

Einen Moderatorenkoffer selbst zusammenstellen? Klar geht das! Denn alles Zubehör eines Moderatorenkoffers kann man auch einzeln kaufen. Beziehungsweise zum Teil sogar selber machen.

Wie man das angehen kann und wo man das Zubehör günstig bekommt, zeigen wir hier:

Kurz gesagt, braucht man nur 2 Dinge: Ein leerer Koffer in der gewünschten Größe und Moderationsmaterialien.

Ein Tipp vorab:

Wenn man zuerst das benötigte Material zusammenstellt und dann einen Koffer auswählt, kann man sicher gehen, dass alles komplett hineinpasst.


Welche Materialien für den selbstgemachten Moderationskoffer?

Hier stellen wir Materialien vor, die bei vielen Moderatorenkoffern zur Standardausstattung gehören:

1. Moderationskarten

Ein Hauptbestandteil sind Moderationskarten in verschiedenen Farben und Formen zu haben. Diese werden verwendet, um Inhalte und Gedanken zu notieren und vor allem zu strukturieren. Auch Moderationswolken (Karten in Wolkenform) eignen sich gut, um Überschriften oder Kerngedanken hervorzuheben.

Moderationskarten in verschiedenen Farben und Größen kann man zum Beispiel hier bei amazon.de kaufen*.

Günstige Alternative zum Selbermachen: Alternativ kann man auch farbiges Papier in etwas dickerer Qualität kaufen und es selbst zu Moderationskarten zuschneiden. Das Papier gibt es auch öfters mal bei den Discountern im Angebot. Diese Vorgehensweise wird gerne von Studierenden oder Referendaren gewählt, die einen Moderationskoffer selber machen wollen. Besonders wenn große Mengen an Karten für ganze Schulklassen gebraucht werden, kann man dabei gut Geld sparen.

2. Marker und Stifte

Marker & Stifte

Auch damit kann man sich beim Discounter oder im Internet eindecken.

Wichtig ist aber, auf die Qualität und Haltbarkeit der Marker zu achten! Es ist ärgerlich, wenn man nach kurzer Zeit bereits nachkaufen muss, weil die Marker eingetrocknet sind.

3. Klebepunkte (Markierungspunkte)

Bunte Klebepunkte sind beliebt, um zwischendurch mal schnell ein Feedback von den Teilnehmern zu bekommen oder ein generelles Meinungsbild einzuholen. Deshalb sollten sie in keiner Materialsammlung fehlen!

Smiley Aufkleber für Moderatorenkoffer
Smiley Aufkleber – Werbung*

Zumal sie nicht allzu teuer sind. Hier gibt es 100 Stück runde Markierungspunkte in den Farben Rot und Grün zu einem sehr günstigen Preis* wie wir finden. Auch die Farben Blau und Gelb sind dort erhältlich.

Auch Klebepunkte in Form von Smileys sind gut, um die Meinung der Gruppe schnell zu überblicken. Hier gibt es beispielsweise 180 lachende (Grün), neutrale (Gelb) und traurige Smileys (Rot) für unter 2,- Euro* (Stand 23.11.16).

4. Pinnadeln

Ein großer Teil aller Präsentationen wird an Pinnwänden durchgeführt. Dann sind Pinnadeln das Mittel der Wahl, um die Moderationskarten anzubringen. Klar könnte man auch an der Pinnwand mit Klebeband arbeiten, aber dann bleibt immer die Gefahr, dass die Präsentation durch herunterfallende Karten gestört wird. Deshalb besser Pinnadeln*, die sich zudem wiederverwenden lassen.

Hier empfehlen sich Pinnadeln mit kleinen runden Köpfen. Sie sind unauffällig und beeinträchtigen das Gesamtbild nicht. Außerdem lassen sie sich später auch einfach wieder entfernen, was bei Reißzwecken bspw. nicht der Fall ist.

5. Klebeband

Trotzdem kann es sinnvoll sein auch eine Rolle Klebeband in den Moderationskoffer zu tun. Vor allem dann, wenn man öfters mal an vorher nicht bekannten Locations unterrichtet und nicht weiß, welche Bedingungen man dort vorfindet.

Mit Klebeband ist man flexibel und kann auch mal die Schultafel oder Fensterscheibe als Moderationswand nutzen. Wichtig: Darauf achten, dass es ein Klebeband ist, das sich rückstandslos wieder ablösen lässt.

6. Schere

Eine Schere im Materialkoffer ist nützlich zum Schneiden von Klebeband, Teilen oder Zurechtschneiden von Moderationskarten, und, und, und.

Kostenpunkt für eine normale Bastelschere etwa 2-3 Euro.

7. Namensschilder

Namensschilder gehören zwar nicht zur Standardausrüstung, können aber sehr nützlich sein. Schließlich ist es immer angenehmer, wenn man sich persönlich ansprechen kann. Außerdem kommt man nicht in die Verlegenheit, Namen zu vergessen oder jemanden mit falschem Namen anzusprechen.

Es gibt Namensschilder zum Anstecken oder auch einfach zum Aufstellen auf dem Tisch.


Der passende Koffer

Nachdem man seine persönliche Materialausstattung zusammen hat, braucht man noch einen Koffer.  Das sollte nicht irgendein Koffer sein. Es sollte im Innern eine sinnvolle Unterteilung geben, damit das Material beim Transport an Ort und Stelle bleibt und nicht durcheinander fliegt.

Dafür hat man 2 Möglichkeiten:

  1. Einen leeren Moderationskoffer mit Unterteilung , aber ohne Materialien
  2. Einen Allzweckkoffer mit Fächereinteilung

Zu 1: Es gibt leere Moderationskoffer ohne Inhalt zu kaufen. Dort sind dann bereits Fächer integriert, wo man seine Materialien einsortieren kann. Das gute daran ist, dass die vorbereiteten Fächer exakt darauf ausgelegt sind, um Moderationkarten, Marker und Co. zu verstauen. Diese leeren Moderatorenkoffer haben aber auch ihren Preis (siehe beispielsweise hier*).

Zu 2: Eine deutlich günstigere Alternative ist ein Allzweckkoffer mit einer integrierten Fächerunterteilung. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass die Einsätze variabel sind. So kann man sie auf die benötigten Größen anpassen.

Dieser Alu-Koffer hat einen variablen Einsatz im Kofferboden und zusätzlich fest angebrachte Halterungen, in die man Stifte, Presenter und ähnliches einstecken kann.

  • Maße: 46 x 33 x 15 cm
  • abschließbar
  • Farbe: Silber

Man könnte auch einen ganz leeren Koffer hernehmen und sich selbst eine Unterteilung anfertigen. Dabei ergibt sich aber erfahrungsgemäß keine nennenswerte Ersparnis. Denn Koffer mit Fächereinsatz kosten kaum mehr als die komplett leeren.


Moderatorenkoffer selbst zusammenstellen – Lohnt sich das?

Ob man den Moderationskoffer fertig kauft oder selbst zusammenstellt, hängt vor allem von den persönlichen Bedürfnissen ab. Für den normalen Einsatz bei Trainings oder Meetings ist ein fertiger Koffer mit Standardsortiment (Moderationskarten, Markierungspunkte, etc.) in der Regel ausreichend. Wer viele zusätzliche Materialien benötigt, für den kann das Selbstmachen eine gute Option sein.

Der entscheidende Vorteil bei einem selbst zusammengestellten Moderatorenkoffer ist, dass man ihn exakt auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen kann. Also nichts Überflüssiges mitschleppt, was nachher ohnehin nur Ballast wäre.